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Photographs of Karlsbader Wochenende 2010

For all our guests of the Karlsbader Wochenende 2010. Please send an e-mail to info@niveauconcepts.com, we will send you then a password to enter the protected login area and see the raw images of this years events. To order the edited disc please adress to fotojiskra@fotojiskra.cz

TV Beitrag Boulevard Bayern Karlsbader Wochenende 2010 Kostümball Thema: Ostasienball

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TV Beitrag: ORF Karlsbader Wochenende 2010 Pferderennen

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TV Beitrag ORF Frühjahrsball 2010

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Leicht soll es sein, aber dennoch gehaltvoll. Abwechslungsreich und geschmackvoll. Vier Gänge darf das Ballkleid oder der Frack vertragen, ohne dass die Form perdu ist.

Es soll einen auch nicht betäuben, so dass man das Ende des Diners und das Herannahen des Moccas kaum mehr abwarten kann. Die Unterhaltung darf auch nicht leiden. Denn weder die Gäste, noch das Essen sollen fade sein. Angeregt, prickelnd, inspiriert und witzig. So stell ich mir eine Gesellschaft vor. Die Zeit ist fast unmerklich vorübergegangen, die Augen strahlen wenn erst die Tanzmusik erklingt. Unbeschwerte Füße drängen auf das Parkett. Die Paare schweben im Walzertakt.

GRANDHOTEL PUPP KARLOVY VARY

Menue – Wochenende 23.-26.04. 2010

Festsaal – Galaabendessen 550 – 600 Personen

***

Fleischtomaten-Carpaccio

mit buntem Linsenragout und Erbsensprossen

Feine Selleriecemesuppe

mit grünen Spargelköpfen ergänzt mit Chips

aus italienischem Speck

In Vakuum gebratenes

Kräuter-Spanferkelkotelette

mit jungem Spinat mit Pinienkernen serviert mit

Maispolenta und gedörrten Tomaten

Passionsmousse

angereichert mit Erdbeersorbet und Pyramide

aus frischen Brombeeren

Mitternachtssuppe

Gulaschsuppe

Kleider machen eben doch Leute

Nicht gleich die Form verlieren

Spätestens seit den wilden 50ern und James Dean entledigt man(n) sich bei Hitzewallungen in Disco, Theater, Oper, bei der Arbeit und am liebsten auch bei Einladungen kurzerhand unverkrampft der äußeren Oberbekleidung, Falls einem bei Rock n Rollklängen, in der Menge, oder bei der Arbeit der Schweiß nicht nur auf der Stirn steht.

Ich bin ein großer Verfechter konventionellen Verhaltens, so es dem Praktizierenden nutzt. Die Argumente liegen förmlich auf der Hand. Nicht jeder wird beim Ausziehen schöner, die wenig ästhetischen Flecken machen auch nicht anziehender. Der Hexenschuss in fortgeschrittenem Alter dagegen pflegebedürftig. Die Form geht zugunsten eines verknüllten, bald mit dunklen Flecken übersäten Hemdes verloren. Wolle isoliert nicht nur (haben Wüstenvölker bereits seit Jahrhunderten erkannt), sondern hält die Form und Haltung des Trägers, wie man bei Uniformen oder tweedgewandeten englischen Internatsschülern lernen kann.

Konversation bei Tisch muss sich entpuppen

Die Gretchenfrage frühestens am  Ende des Gespräches

Meine Tante wurde im zarten Alter von 14 Jahren bei einem Jagdessen  von Ihrem Vater gebeten, die ausgefallene Tischdame zu ersetzen. Voll der Aufregung nahm sie, das erste Mal in ihrem Leben, deren Platz ein. Nach einem Moment des Sammelns stellte sie die Eröffnungsfrage : „ Lieben sie Fledermäuse?“ Nach dieser Einleitung lief die weitere Konversation wie am Schnürchen. Wie man an diesem Beispiel erkennen kann, hat sich die junge Dame erfolgreich bemüht. Dank ihrer Jugend muss man ihr auch die gewagte Frage verzeihen. Fest steht jedenfalls, dass ein Gespräch erst einmal mit harmlosen Fragen  in Schwung gebracht werden muss. In Folge dessen, kann sich das Ganze dann in lustigen Anekdoten auswachsen.

Tischherr, Tischdame und Placement

Geordnete Verhältnisse  bei Gesellschaften

Entgegen vieler anderer Meinungen vertrete ich die Auffassung, dass durch Regelungen viele Schwierigkeiten, auch im sozialen Umgang, vermieden werden. Der Herr auf der linken Seite der Dame wird als ihr Tischherr bezeichnet. Damit liegt in seiner Verantwortung dass die Dame bei kleinen noch übersichtlichen Veranstaltungen von ihm nach der Begrüssung am Arm zum Tisch und zu Ihrem Platz geleitet wird, ihr der Stuhl vor- und dann beim Hinsetzen nachgeschoben wird. Dabei muss mit Gefühl vorgegangen werden, so dass die Dame weder einen Stoss vom Stuhl bekommt noch sie sich ins Leere setzt. Vorsicht auch mit Schleppen, die die Dame vorher seitlich in die Hand nimmt um sie dann neben sich auf den Boden fallen zu lassen. Bei großen Veranstaltungen trifft man sich am Tisch bleibt so lange stehen und begrüßt die anderen Gäste, die ebenfalls am Tisch sitzen bis die entsprechende Dame erscheint. Der Tischherr sorgt dafür, dass die Dame immer Wasser und entsprechend ihren Wünschen: Rot-, Weißwein oder Champagner in Ihren Gläsern hat. Gerne kann er auch die Bezahlung der Getränke übernehmen. Nachdem er seine Tischdame eine Weile möglichst amüsant unterhalten hat, kann er sich auch der Dame zu seiner anderen Seite zuwenden, um dann abwechselnd Konversation zu treiben. Nach Dessert und Café führt er die Dame zum Tanz und anschließend zur Bar, lädt sie zu einem Getränk ein und verbleibt so lange bei ihr, bis sich mindestens eine weitere Person, besser noch ein weiterer Mann zu der Gruppe gesellt hat. So wird die Dame begleitet und nicht fallengelassen.

Handkuss – Im rechten Moment. Der Ort, und die Art und Weise entscheiden

Ein Zeichen der Ehrerbietung.

Ursprünglich im Mittelalter für den Siegelring des Herrschers bestimmt, hat sich diese Sitte später in adligen und großbürgerlichen Kreisen als Begrüßung für Damen verbreitet.

Macht aber nur Sinn, wenn der Herr oder auch die Dame diese Geste beherrscht.

Dazu gehört einerseits, den Arm oder auch die Hand der Dame nicht zu quetschen, hochzureißen oder zu verdrehen. Der Kopf des Herrn neigt sich leicht, die Hand der Dame kommt ihm auf halbem Wege entgegen um den Kuss, weder auf den eigenen Daumen, noch auf dem Handgelenk der Dame, sondern auf den ersten Fingergliedern des Mittel- bzw. Ringfingers zu platzieren.

Regional gibt es unterschiedliche Auffassungen darüber, ob tatsächlich ein Kuss aufgebracht oder auch nur angedeutet werden soll.

Das Ganze sollte, wenn überhaupt, mit Leichtigkeit geschehen.

Falls das nicht gegeben ist, macht sich besser ein Händedruck, ein Kopfnicken oder in anderen Kulturkreisen eine Verbeugung.

Grundsätzlich nur in geschlossenen Räumen und bei feierlichen Gelegenheiten passend.

Falls die Dame Handschuhe trägt, wird auf den Handschuh geküsst.

Begrüßung und Händedruck

Der Ältere oder auch der Ranghöhere signalisiert durch Ausstrecken der Hand oder auch durch Kopfnicken die Bereitschaft, dass der Händedruck ausgetauscht werden kann.

Der Gastgeber vollzieht das gleiche Muster mit dem Gast, ebenso falls aus einer Gruppe begrüßt wird, erst die Damen begrüßen und anschließend  die Herren.

Erst die Bekannten, dann die Unbekannten sich vorstellen lassen, oder auch sich Ihnen vorstellen. Hängt von der Rangfolge bzw. vom Geschlecht, wie bereits oben erwähnt, ab.

Der Blickkontakt und ein freundliches Aufeinander Zugehen ist allerdings die Grundvoraussetzung.

Der Händedruck selber sollte weder zu fest, noch zu lasch oder gar zu feucht  auch zu lange sein.

Die Locations: Rennbahn Karlsbad

Ende des 19. Jahrhunderts hat die Kursaison Hochkonjunktur. Kurgäste und deren Schatten verlangten zunehmend nach Unterhaltung. Karlsbad ist En Vogue.

Das soll auch so bleiben, deswegen wird eine Verbindung zu den bereits bekannten Reitclubs von Wien und Prag geknüpft. Nach Prüfung des Geländes in Dobry, in der Nachbarschaft zur Kurzone, wird der Bau der Rennbahn durch die Stadtverwaltung, vertreten durch Bürgermeister J.Schäffler Stadtrat Leo Mattoni und dem Direktor des Bauamtes Oertl,  bewilligt.

Bereits im Sommer kann der Wiener Architekt Alfred Bayer die Rennbahn, mit zwei Tribünen, an den Böhmischen Rennverein übergeben.

Dieser wird, bei dieser Gelegenheit, von seinem Präsidenten  Baron Ahrenthal, mit dem Fürsten Fürstenberg und Grafen Czernin repräsentiert.

Ein Restaurant an der Rennbahn wurde von einem Karlsbader eröffnet. Häuserfassaden in deren Nähe gestrichen.

Am Vorabend der ersten Rennwoche entzündete ein Feuerwerk mit Fackelzug die Stimmung.

Im ersten Derby gewann das Pferd des Erzherzogs Otto mit dem passenden Namen: Allweil Fidel. Nach Empfang des Glückwunschtelegramms, seitens des Rennclubs, antwortete Erzherzog Otto: „Besten Dank für Ihren Glückwunsch! Es hat mich sehr erfreut am heutigen Tage auf dieser wunderschönen Rennbahn den ersten Preis gewonnen zu haben und wünsche Eurem Verein von Herzen guten Erfolg.“

Die Karlsbader Rennbahn galt damals als eine der hochwertigsten im ganzen Kaiserreich.

Grosse Teile der lokalen Öffentlichkeit waren ebenfalls interessiert und so applaudierten am letzten Tag des Derbys, neben Prominenten, 15.000 interessierte Zuschauer aus allen Bevölkerungsschichten.

Beim letzten Rennen, einem Steeplechase,  kamen von ursprünglich 14 gestarteten Pferden wegen eines Wolkenbruchs nur 4 Pferde an.

Auch das konnte der guten Stimmung keinen Abbruch tun!

Später wurde die Rennbahn parallel auch für Flugtage genutzt. Die berühmten Flugkünstler Borgotti, Arigi und Fritsch luden prominente Zuschauer zu Aussichtsflügen ein.

Im Jahre 1939 wurde die Rennbahn geschlossen und diente bis 1953 als Truppenübungsplatz.

Ab 1953 wurde eine Staatliche Rennbahn bis 1989 betrieben, die anschließend weiter unter der Schirmherrschaft von Karel Holoubek unter dem Namen CITY GOLF & RACING CLUB s.r.o, geführt wird. Im Herzen der Rennbahn wurde im Jahre 2003 ein Golfplatz angelegt.

Einladung

Der Ton spielt die Musik

Wer lädt wen, wann und wohin ein? Und wozu eigentlich? Genau diese Fragen sollten auf der Hauptseite der Einladung, grafisch gut angeordnet, sofort ersichtlich sein.

Den Ärger und die Menge an Anrufen wegen Unklarheiten sollte man sich sparen, indem man eben klar ist. Und dieses alles in einem möglichst positiven Ton. Auch eine Bekundung der Freude, über ein mögliches Kommen wäre wünschenswert. Bei besonderen Anlässen ist ein Hinweis auf die Garderobe, die die anderen Gäste tragen, äußerst hilfreich. Loriot`s Armkneifen, in der Hoffnung das das Ganze nur ein Traum ist, entfällt. Ein Zeitfenster uAwg. (um Antwort wird gebeten) ist organisatorisch wichtig, so dass der Gastgeber sich auf die Anzahl und das ungefähre Temperament der Gäste einstellen kann.

Die Locations: Grand Hotel Pupp

Im Tal der Zuckerbäcker

Spätestens seit dem Besuch des Zaren, war Karlsbad zur Riviera Mitteleuropas aufgestiegen. Mit zunehmender Beliebtheit bei damaligen Prominenten aus Politik, Kunst und Kultur war ein eleganter Treffpunkt unumgänglich. Dort sollte Diplomatie betrieben, Verträge ausgehandelt und rauschende Feste gefeiert werden.

1701 wurde das erste Lusthaus, der so genannte Sächsische Saal vom Bürgermeister von Karlsbad, Deiml erbaut.

Das nächste repräsentative Gebäude entstand durch die Weisung eines späteren Bürgermeisters der, aus der Bitterlikördynastie stammende Andreas Becher. Der Böhmische Saal.

Ein früherer Konditor des Grafen Rudolf Chotek mit dem Namen Jan Jiří Pop, nahm eine Stelle beim örtlichen Konditor Mitterbach, dessen Tochter er später ehelichte, an.

Der Grundstein für eine fruchtbare Verbindung war gelegt.

Dem, inzwischen mit Johann Georg Pupp unterzeichnenden, Familienoberhaupt gelang es bis zum Jahr 1890, die gesamten Gebäude zu erwerben und eine Aktiengesellschaft zu gründen.

Diese wird durch die drei Brüder Anton, Julius und Heinrich repräsentiert, die 1907 das im Stil des Neubarock erbaute ehemalige Etablissement Pupp 1907 zum Grandhotel Pupp umbenannten.

Die Locations: Das Kaiserbad

Nach dem Besuch von Kaiser Franz-Joseph I und Kaiserin Sissy stieg das ehemalige Fürstenbad zum Kaiserbad auf.

Dieses Gebäude wurde um 1895  von den Wiener Baumeistern und Architekten Friedrich Fellner und Herrmann Helmer, die eigentlich auf Theaterbauten spezialisiert waren, fertig gestellt. Am Grundriss ist dieses sofort erkennbar. Im ersten Stock befindet sich der Zandersaal nach Dr. Zander, einem Spezialisten für Heilgymnastik, benannt. Die Decke ist neugotisch, aus Eisen gegossen in Rippengestalt. Gemälde mit Darstellungen der antiken Mythologie dekorieren den Saal. 90 Badezimmer mit eigenen Ruheräumen befinden sich im hinteren Teil des heute denkmalgeschützten Gebäudes.

Wir hatten das große Glück bisher zahlreiche Kostümbälle dort veranstalten zu können. Das Treppenhaus, und der Saal wird jedem Motto gerecht. Hier wurden Teile des James Bond Films Casino Royal gedreht.

Die Locations: Der Posthof

Die Tepel fließt von der Karlsbader Kurzone Richtung Marienbad. Dort befindet sich nach einer kurzen Wegstrecke ein historisches Ausflugsziel.

Im Jahr 1791, ehemals als Umspannstation für Pferdegespanne vom Postmeister Josef Korb von Weidenheim erbaut, wurde der Hof kontinuierlich erweitert. Nach J.W. Goethe und Fürst Metternich war auch Fürst Blücher hier zu Gast und feierte im berühmten Labitzky Saal seinen Sieg über Napoleon. Ebenso wurde hier die Sinfonie aus der Neuen Welt von Antonin Dvorak 1894 uraufgeführt. Umgeben von einer Galerie mit Gemälden, die das Landleben und Jagdszenen darstellen, hat dieser Saal  eine große Musiktradition

Später folgten noch der Preussische Saal und ein Gartensaal mit Veranda, den unsere Gäste nach durchtanzter Nacht gerne zum Frühstück genießen. Unter zartem Grün und blühenden Bäumen, kann man mit viel Glück den Frühling in vollen Zügen genießen.

Die Organisatoren stellen sich vor: Michael Kindahl

Michael Kindahl

ist seit 2005 im Organisations – Team.

Nach einem Studium der Betriebswirtschaft hat sich der in der Schweiz

und in Deutschland aufgewachsene Schwede Michael Kindahl auf Vertrieb und Marketing spezialisiert.

Michael Kindahl ist als freiberuflicher Berater bei internationalen Projekten mit dem Vertrieb, bzw. dessen Leitung in Europa, Russland und den Vereinigten Arabischen Emiraten beschäftigt.

Die Organisatoren stellen sich vor: Johanna von Papen

Johanna von Papen

JOHANNA v. PAPEN

wurde 1999 in das Organisationsteam aufgenommen und zeichnet für die dekorative Gestaltung der einzelnen Veranstaltungen sowie die Pressearbeit mitverantwortlich. Sie koordiniert alle Termine und führt die Vertragsverhandlungen mit den Sponsoren.

Nach langjähriger Tätigkeit als Repräsentantin, mit einem internationalen Portfolio von Photographen und Künstlern im Bereich Werbung und Kommunikation, erweiterte sie ihr Tätigkeitsfeld um den Bereich Event

Die Organisatoren stellen sich vor: Oron-Michael Kalkert

Oron-Michael Kalkert

ORON MICHAEL KALKERT

ist der Mentor des Karlsbader Wochenendes, das er bereits seit 14 Jahren organisiert.

Er ist Betriebswirt, lebt in München und als Initiator dieses Festes liegt seine derzeitige Aufgabe in der Konzeption gesellschaftlicher Ereignisse, Projektkoordination, Akquise von Sponsoren, der Arbeit an der Gästeliste des jeweilig nächsten Jahres, sowie der Zusammenstellung des Festprogramms. Oron-Michael Kalkert hat stets ein offenes Ohr für Kreative Ideen

und sorgt sich hingebungsvoll um das Wohlergehen aller Event – Teilnehmer und Teilnehmerinnen

Programm Karlsbader Wochenende 2010

Freitag den 23. April 2010

19.30  Uhr  Eintanzen im Hotel Imperial

Samstag den 24. April 2010

09.30 Uhr:             Pferderennen

18.00 Uhr:             Empfang im Grandhotel Pupp

Eingang Parkhotel

19.30      Uhr:        Souper

22.00  Uhr:            Eröffnung des Balls

Sonntag den 25. April 2010

11.00 Uhr:            Feierlicher Gottesdienst

Maria Magdalena Kirche, Karlsbad

12.30 Uhr:             Brunch im Posthof

19.30 Uhr:      Kostümball im Kaiserbad

Willkommen bei Niveauconcepts!

Wieso blogge ich?

Was hat mich zu dieser Entscheidung bewogen?

Ende des Jahres 2009 ging ich in die Ausstellung des chinesischen Künstlers Ai Weiwei im Haus der Kunst, in München.

Bereits hinter dem Vorhang aus Schultaschen. der den  verschütteten Kindern von Sichuan gedenkt, prangt in der Eingangshalle die erste monumentale Installation.

Mir wurde klar, dass Ai Weiwei ein großartiger Konzeptkünstler ist und seine Arbeit über einen Blog an die Welt kommuniziert hat. Die Staatsmacht China musste, leider nicht immer tatenlos, wie man an der Kopfverletzung Ai` s ersehen durfte, mit ansehen wie seine Ideen über die Welt verbreitet wurden. Die Bilder mit seinem rasierten Kopf und der großen Narbe, die anschließend durch die Weltpresse gingen, haben hoffentlich weitere tätliche Angriffe gegen den Künstler gestoppt. Diese brutale, kontraproduktive Aktion, hat dem Ansehen einer Weltmacht sehr geschadet.

Mich hat, neben seinen großartigen Werken, vor allem seine Courage und die Geschwindigkeit mit der seine Aktionen mit Hilfe eines Blogs bekannt wurden, sehr beeindruckt und inspiriert.

Johanna von Papen

Nachhaltigkeit auf sozialem Sektor

Für und über Generationen
Am Morgen, gleich nach der Geburt meines Sohnes kamen die Säuglingsschwestern in der Münchner Klinik, um die jungen Mütter im Stillen und Wickeln zu schulen und zu unterstützen. Die erfahrene Schwester bemerkte, dass nun die Erziehung starten sollte. Alle vier Stunden füttern, so dass sich die Mutter sowie das Kind auch mal voneinander erholen können. Erst war ich etwas erstaunt, bis ich dann den Angaben folgte. Ich habe, von Anfang an, versucht meinem Kind mit höchster Achtung zu begegnen, auch in der Hoffnung dass sich die gleiche Einstellung auf der Seite des Kindes etabliert. Dazu gehört auch, dass man sich bei seinem eigenen Kind entschuldigt, wenn man ihm Unrecht getan hat. Nach fünfzehn Jahren, inmitten der Pubertät, darf ich die Früchte meiner Arbeit ernten. Ich bin stolz auf meinen Sohn. Auch unter Erwachsenen ist er nie verlegen, begrüßt alle selbstverständlich und ist sehr kontaktfreudig und offen. Beste Grundvoraussetzung um mit Anderen zu kommunizieren. Der erste Schritt in ein soziales Leben. Da er bereits, außer deutsch zwei weitere Sprachen spricht, hat er Gelegenheit sich auch zunehmend international zu verständigen.

Wieso macht man ein Ball-Wochenende gerade in Karlsbad?

Renaissance eines Bäderortes in Westböhmen.
Der Frühling liegt wieder in der Luft. Das Karlsbader Wochenende naht. Überall in der Kurzone blühen die Blumen und Bäume. Stühle und Bänke unter freiem Himmel füllen sich mit Passanten die, an den Auslagen der Geschäfte vorbei, auf den Spuren berühmter Persönlichkeiten wie: Zar Nikolaus von Russland, Fürst Metternich, Schiller und Goethe, Casanova, Chopin und Freud durch die Kurzone bummeln .Auch in jüngster Zeit besuchten, unter anderen, Stars wie Michael Douglas, Leonardo di Caprio, Scarlett Johansson oder Keira Knightley das internationale Filmfest.
Der Duft von Kaffee und Fetzen von Musik durchdringen die Atmosphäre. Vorbei am altehrwürdigen Hotel Pupp, wo die Gesellschaft die vergangenen Jahrhunderte residierte, geht der Fußmarsch Richtung Quellen am Fluss entlang. Die Holzkollonade, mit Ihren Schnitzereien, lädt zum probieren des Mineralwassers ein. Weiter geht es, vorbei am Schlossbad, einem Wellnessstempel nach modernsten Gesichtspunkten. Nun folgt die Steinkollonade mit weiteren Quellen und Pavillons unter denen im Sommer Konzerte stattfinden. Wir überqueren den Fluss und gehen auf der anderen Seite, vorbei an Pferdekutschen und dem Theater zum Kaiserbad, der ehemaligen Turnhalle von Kaiserin Sissy. In einem “Separée par terre“ hat der Kaiser sich ein schlichtes Bad einrichten lassen.
Wir wandeln durch das Tal der Tepel zu einem weiteren historischen Ausflugsort, dem Posthof. Hier wurde die Sinfonie “Aus der schönen neuen Welt“, von Dvorak uraufgeführt.
Auf dem Rückweg liegt auf dem Berg, über dem Tal, das Hotel Imperial.
Das ganze Ensemble von gastlichen Bauwerken scheint seit Jahrhunderten wie gemacht, für jeglichen Partymarathon. Das Angenehme ist die geringe Entfernung, die leicht zu Fuß schlimmstenfalls per Kutsche, zurückgelegt werden kann.

Pech und Pannen

Veranstaltungsort des Kostümballs 2010 Thema: Ostasien / Das Kaiserbad

Im Zuge der Vorbereitungen, kann sich jeglicher Veranstalter eines Events auf zahlreiche Katastrophen gefasst machen. Alleine dieses Jahr kam, kaum war die gedruckte Einladung mit Angabe der Veranstaltungsorte rausgeschickt, die schöne Nachricht, dass durch die lang anhaltenden Kälte im Kaiserbad, der Location des Kostümballs durch einen Rohrbruch ruiniert sei und deswegen dieses Jahr nicht zu nutzen wäre. Bei solchen Gelegenheiten helfen Geduld, Humor und der feste Wille kein Perfektionist zu sein. Lösungsorientierung ist hier gefragt. In unserem Falle haben wir das Theater als Ausweichveranstaltungsort gewählt, hoffen aber noch auf die rechtzeitige Wiederherstellung des Kaiserbades.

http://karlovarsky.denik.cz/zpravy_region/kv-cisarske-lazne-praskla-voda-20100128.html